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Was ist Kurzzeitpflege bzw. Verhinderungspflege?

Nicht immer ist es nötig, dauerhaft in ein Seniorenzentrum zu wechseln. Unter Kurzzeitpflege bzw. Verhinderungspflege ist die zeitlich befristete Versorgung und Betreuung pflegebedürftiger Menschen in einer Pflegeeinrichtung zu verstehen.

Gerade für ältere Menschen, die nach einem Krankenhausaufenthalt noch nicht in der Lage sind, den eigenen Haushalt wieder selbstständig zu führen kann die Seniorenresidenz Helene Donner Hilfe anbieten. Ebenso ist vielleicht aufgrund von Krankheit kurzfristig ein erhöhter Pflegeaufwand im häuslichen Bereich nicht abzudecken. Dann sprechen Sie uns bitte an.


Außerdem kann die Kurzzeitpflege pflegenden Angehörigen Entlastung bieten, wenn sie beispielsweise durch Urlaub, Kur oder Krankheit für kurze Zeit nicht in der Lage sind, ihren Angehörigen selbst zu betreuen. Das Ziel der Kurzzeitpflege liegt darin, in der familiären Pflegesituation Freiräume zu schaffen und die Angehörigen bei den oftmals schwierigen und verantwortungsvollen Aufgaben zu entlasten.

Die wichtigsten Informationen zur Kurzzeitpflege und Verhinderungspflege auf einen Blick

Kurzzeitpflege
Wenn die häusliche Pflege nicht in ausreichendem Umfang sichergestellt werden kann, ist die Aufnahme zur Kurzzeitpflege möglich. Die Pflegeversicherung übernimmt dabei bis zu 1.612 Euro für insgesamt vier Wochen (28 Tage) je Kalenderjahr bei Pflegebedürftigten der Pflegegrade 2 bis 5.

Sofern der Pflegebedürftige bereits zuvor mindestens sechs Monate in seiner häuslichen Umgebung gepflegt wurde, hat er auch Anspruch auf eine Verhinderungspflege. Die Kurzzeitpflege kann dann ggf. von vier auf acht Wochen pro Kalenderjahr verlängert werden. Der Leistungsbetrag verdoppelt sich dann auf 3.224 Euro, soweit Verhinderungspflege noch nicht in Anspruch genommen wurde.

Verhinderungspflege
Wenn die Pflegeperson verreist oder aus anderen Gründen (z.B. Krankheit) verhindert ist, hat der Pflegebedürftige einen Anspruch auf eine Verhinderungspflege für bis zu sechs Wochen (42 Tage) im Jahr. Die Pflegekassen übernehmen hierfür ebenfalls einen Betrag von bis zu 1.612 Euro je Kalenderjahr für den pflegebedingten Kostenanteil der Verhinderungspflege. Voraussetzung zur Kostenübernahme bei Verhinderungspflege ist, dass  mindestens der Pflegegrad 2 vorliegt und der zu Pflegende mindestens sechs Monate zuvor in seiner häuslichen Umgebung gepflegt wurde.

Für die Verhinderungspflege kann noch 50% der Kurzzeitpflege angerechnet werden, sofern für diesen Betrag im laufenden Kalenderjahr noch keine Kurzzeitpflege in Anspruch genommen wurde. Somit würde sich der bereitgestellte Betrag für die Verhinderungspflege auf 2.418 Euro erhöhen.

Die Kosten der Kurzzeitpflege und Verhinderungspflege
Die Pflegeversicherung deckt einen Teil der Kosten ab. Der Eigenanteil von 41,69 Euro täglich muss selbst gezahlt werden. Es kann ein Antrag beim Sozialamt auf Übernahme gestellt werden. Für die Kurzzeitpflege wird in der Regel vom Land Schleswig-Holstein für deren Bewohner ein Kostenzuschuss von 15,35 Euro pro Tag übernommen, wenn mindestens der Pflegegrad 2 vorliegt. Wenn nicht anders besprochen, stellt die Seniorenresidenz Helene Donner mit der Abschlussrechnung einen Antrag auf Übernahme der anteiligen Investitionskosten bei der zuständigen Behörde. Anfallende Rezept- und Hilfsmittelgebühren werden auch weiterhin selbst gezahlt.
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